Review: Cassels – A Gut Feeling

Vielschichtiger Rock von den Gebrüdern Beck aus London.

Die Gebrüder Jim und Loz Beck betreiben seit einiger Zeit Cassels, mischen alles zusammen, was irgendwie Rock sein könnte. Aufgrund der Pandemie hatte man für das dritte Album „A Gut Feeling“ (God Unknown) noch mehr Zeit, Schichten hinzuzufügen.

So klingt das Ergebnis sehr ausgefeilt, bietet immer wieder neue Komponenten an. Ein sehr schönes Rock-Album mit Post Something-Klang. Irgendwie verloren, dann wieder wuchtig und energisch.

Das Duo aus London eröffnet mit dem stampfenden, dann punkigen, schlussendlich tanzbaren „Your Humble Narrator“. Toller Beginn, der gekonnt vorbereitet. „Pete’s Vile Colleague“ setzt sich zwischen funky Spoken Word-Punk und Hardcore, während „Family Visits Releatives“ anschmiegsamer ausfällt.

Sehr ruhig „Dog Drops Bone“, sehr laut dann „Beth’s Recuring Dream“. Das Zusammenspiel gefällt. Großartig der Groover „Mr Henderson Coughs“, wundervoll das noiseige „Charlie Goes Skiing“.

Fazit: Irgendwie auch post-apokalyptisch.

Cassels - A Gut Feeling

8.4

8.4/10
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