Review: Boris – Heavy Rocks (2022)

Was der Metal halt so hergibt.

2002 legten Boris mit „Heavy Rocks“ eine erste Erkundung von 70s Rock und Heavy Metal vor. Nun erscheint der dritte Teil, natürlich ebenfalls „Heavy Rocks“ (Relapse) betitelt.

Die Band aus Japan untersucht seit gut 30 Jahren Sounds. Womöglich sind ihre „Heavy Rocks“-Einträge die massentauglichsten Platten, wobei zugänglich natürlich im Boris-Kosmos relativ ist. Das zeigt etwa das bollernde Industrial-Stück „Ghostly imagination“. Boris nerven auch hier.

Überfallsartig stürzt „She is burning“ herein, führt uns in eine Platte, in der diverse Metal-Spielarten angeschnitten werden. Das dröhnende „Nosferatou“ steht neben dem kraftvollen, stellenweise recht bösen „Question 1“. Drone, Black Metal, Thrash, Speed, alles dabei.

Dann auch straighter Punk mit „Ruins“ und kompliziertes Experimentelles mit „Chained“. Schlussendlich grausig Anschmiegsames mit „(not) Last song“.

Fazit: Bereitet wieder viel Kopfzerbrechen.

Boris - Heavy Rocks (2022)

7.9

7.9/10