Review: Blackwater Holylight – Silence/Motion

Folkiger Gothic Doom: Das bisher homogenste Album des Quartetts aus Portland.

Zuletzt warfen Blackwater Holylight mit dem 2019er „Veils of Winter“ diverseste Einflüsse in den Ring. Herausgekommen war ein okayes Album, aber es blieb der Wunsch nach so etwas wie einem Konzeptalbum.

Den erfüllt die Band aus Portland nun mit „Silence​/​Motion“ (RidingEasy). Neben Dylan White, der bereits an „Veils of Winter“ gearbeitet hatte, stand dieses Mal A.L.N. (Mizmor, Hell) als Produzent zur Seite. Er lebt mit seinen Projekten Black Metal, Doom und Drone aus und das findet man als Grundkonzept auch hier.

Blackwater Holylight haben sich nun für eine Richtung entschieden. Sie ist düster, folkig, mit Gothic-Motiven durchzogen, dabei von wuchtigem Metal geprägt. In schweren Zeiten geboren bietet die Platte doch auch lichte Momente an.

Wie schön warm uns etwa „Around You“, die vorletzte Nummer umschmeichelt, nachdem wir zuvor viel Hoffnungslosigkeit erfahren mussten. „Delusional“ featured Bryan Funck (Thou) und sein fieses Geschrei passt gut zum schleppenden Düster Rock.

Der Titeltrack beginnt bei Folk, steigert sich recht dramatisch. Sehr stimmungsvoll fällt „Falling Faster“ aus. „Every Corner“ bindet zum Abschluss gar groovende Parts ein, verabschiedet sich dann aber zusammen mit A.L.N. und Mike Paparo (Inter Arma) in die Dunkelheit.

Fazit: Wie ein Streifzug durch einen unheimlichen Wald im Morgengrauen.

Blackwater Holylight - Silence/Motion

8.2

8.2/10
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