Review: Black Mekon – We’ve Learned Nothing

Garage Blues aus Birmingham im Partymodus.

Das Label PNKSLM Recordings feiert seine 100. Ausgabe und wer wenn nicht Black Mekon könnten an vorderster Front der Gratulanten sein. Mit der Garage-Blues-Band aus Birmingham startete man vor gut neun Jahren das Projekt, veröffentlichte seitdem zahlreiche Platten.

Die Jubiläums-LP „We’ve Learned Nothing“ blickt zurück und nach vorne. Die Seite 1 der Doppel-LP enthält das Re-Recording des Debüts „Free Range Hassle“, die zweite Seite kommt mit komplett neuen Songs als Fortsetzung „Free Range Hassle 2“ daher.

Das Re-Recording poliert die Songs etwas auf und zeigt, was für Diamanten darunter verborgen waren. Black Mekon steigen aus dem Matsch, sind aber immer noch roh und chaotisch.

Die Seite 1 ist dann auch der Grund, warum man sich das Album zulegen müsste. Wie fantastisch bluesig „Get a Grip“, wie cool groovend „Homeward Bound“. Und dann der Überhit „Mabel“, einfach unschlagbar.

Der zweite Teil kippt etwas ab, rumpelt zwar noch wie gehabt, zündet aber nicht. Dann so Merkwürdigkeiten wie der Hip Hop-Ausflug „Lo-Rent Sex 2“. Und das ständige Übersteuern nervt auch irgendwie. Lieber zurück zur tollen ersten Seite.

Fazit: Gut und verzichtbar.

Black Mekon - We've Learned Nothing

7.4

7.4/10
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