Review: Black Doldrums – Dead Awake

Gothic Post Punk/Neo Psych aus London.

Einst brachten die Black Doldrums das Duo Sophie Landers und Kevin Gibbard auf den Weg. Für das Debütalbum „Dead Awake“ (Fuzz Club) ist man mit Matt Holt auf ein Trio angewachsen.

Produziert wurde die Platte von Jared Artaud (The Vacant Lots), der dies remote von New York aus tat, während die Black Doldrums in London ihre Songs einspielten.

Insgesamt haben wir es auf „Dead Awake“ mit einem cleaneren Sound zu tun als noch auf den Vorgänger-EPs. Die Black Doldrums gehen reduzierter zu Werke, beharren aber auf ihrem düsteren Post Punk/Neo Psych.

Der Opener setzt stoischen Post Punk auf einen Psych-Unterbau. „Into Blue“ fließt dann heller dahin. Packend und treibend fällt dann „Now You Know This“ aus. Das Grundrezept bleibt über alle Songs gleich, wird nur minimal variiert.

Mehr Shoegaze auf „Dreamcatcher“, mehr Zartheit auf „All For You“. Dabei alles in tiefschwarz.

Fazit: Kaum Highlights, alles solide.

Black Doldrums - Dead Awake

7.4

7.4/10