Review: Black Country, New Road – Ants From Up There

Die beste Band der Welt berührt mit dem zweiten Album.

Ein Abschiedsgeschenk von Isaac Wood an uns alle: Der Sänger hat Black Country, New Road kurz vor dem Release des zweiten Albums „Ants From Up There“ (Ninja Tune) verlassen. Möge er sich erholen. Vielleicht sollte er sich mit dieser Platte trösten, wir tun es jedenfalls.

Nach dem letztjährigen Debüt „For the first time“ war man euphorisiert, dennoch hatte man den Eindruck, dass es da noch so viel mehr zu erzählen und ausprobieren gäbe. Das passiert nun auf „Ants From Up There“.

Die Band aus London hat das Album sehr ausladend gestaltet, nicht nur aufgrund der Lauflänge. Sie lassen ihren jazzigen Post Rock gemächlich in jede Ecke des Raums schweben, bis alles erfüllt ist. Es ist eine übermannende Platte, die niemanden kalt lassen wird.

Die Stimmungswechsel sind omnipräsent. Gleich „Chaos Space Marin“ tingelt zwischen dramatisch, kraftvoll und zart. „Concorde“ umschmeichelt sanft, baut auf, gibt einen leichten Schubs.

Wieder überall Popreferenzen, dazu vertrackte Musik. Fett rockend auch mal, wie etwa auf „Good Will Hunting“. Dann wieder uns fest in den Arm nehmend, wie auf dem fantastischen „The Place Where He Inserted the Blade“.

Gilt das immer noch, dass Black Country, New Road die beste Band der Welt sind? Der Gegenbeweis fehlt jedenfalls.

Fazit: Erneut meisterliche Rock-Musik.

Black Country, New Road - Ants From Up There

9.4

9.4/10
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