Review: Bat Fangs – Queen Of My World

Breitbeiniger Classic Rock, der sich auf Album Nummer zwei etwas mehr entfalten darf.

Das viel zitierte „Rebel Girl“, die Bat Fangs betiteln ihr neues Album nach einem Teil aus dem Refrain und heften sich musikalisch sowie inhaltlich an die Fersen. Dennoch gibt es auf „Queen Of My World“ (Don Giovanni) wenig Revolution und noch weniger Garage.

Musikalisch setzen Gitarristin/Sängerin Betsy Wright (Ex Hex) und Schlagzeugerin Laura King (Mac McCaughan, Speed Stick) ihre Reise in die Eighties und ihre Jugend/Kindheit fort. Das NC/DC (North Carolina/Washington D.C.)-Duo dockt an Hair Metal und Glam Rock an. Die Riffs sind erneut fett, die Catchiness steht im Vordergrund. Sie machen es aber eine Spur besser, als auf ihrem wenig überzeugenden 2018er Debütalbum.

Vor allem, weil sie ihren Liedern mehr Raum gönnen. So kann sich das zurückhaltende und schlingernde „Psychic Eye“ mehr entfalten, „Into The Weave“ seinen Bombast aufsparen.

Die haarigen, fetten Songs sind aber in der Überzahl. Der Titeltrack ist schön wuchtig, „Action“ durchaus melodisch. Bei „Lightning Hand“ fliegt dann die Mähne. Insgesamt stilsicher.

Fazit: Back to school.

Bat Fangs - Queen Of My World

7.6

7.6/10
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