Review: ARBOR LABOR UNION – Yonder

Introvertierter, dennoch verspielter Southern Post Punk.

ARBOR LABOR UNION aus Atlanta mögen Stilwechsel, verabreichten sich nach einer düsteren Phase Psychedelisches und lieferten das 2020er „New Petal Instants„. Das strahlte in allen Farben, verzichtete aber nicht auf die Grundlage aus Southern Rock und Post Punk.

Mit „Yonder“ (Sophomore Lounge) erscheint nun der Gegensatz zu „New Petal Instants“. Weniger bunt, nicht ganz so schwarz, irgendwas dazwischen. Immer noch sehr verspielt, oft aber zurückhaltend fließend. Das Zusammenspiel aus klimpernder Gitarre und teils hektischen Drums dominiert die Platte.

Auf „American Spoon“, einer schönen kleinen Skizze, tingelt es, dazu scheppert es ganz ordentlich. „Hovering Stone“ will entspannt sein, die Percussions halten aber nichts von diesem Vorhaben.

Die Songs driften herum, streifen verloren durch einsame Gegenden. Heavy Momente auf „Undoom’d“, gerne genommen, denn allzu viel Varianz herrscht nicht vor. Eintönig ist das nicht, die großen Highlights fehlen nur ein wenig.

Fazit: Merkwürdig, aber gut.

ARBOR LABOR UNION - Yonder

7.6

7.6/10