Review: Anunnaki – Martyr Of Alexandria

Das Psych Rock Drone-Duo aus Kanada liefert einen Geschichtsunterricht.

Dave Read (Moths & Locusts) und Arlen Thompson (Wolf Parade) sind als Anunnaki bisher oft in spaceigen Gefilden unterwegs gewesen. Auf ihrer neuen 3-Track-EP „Martyr Of Alexandria“ (NoiseAgonyMayhem / Cardinal Fuzz) entführen sie uns aber nun ins 5. Jahrhundert.

Es geht nach Alexandria und zu dem Mord an Hypatia, ausgeübt von einer durch Cyril (Kyrill) aufgehetzten Meute. Musikalisch bieten Anunnaki ihren bekannten instrumentalen droneigen Psych Rock an. Sound-Samples werden eingestreut, sie verdichten die Atmosphäre.

Sowieso Atmosphäre: Die Kernstücke „Cyril, The Fanatic“ und „The Cries Of Hypatia“ brodeln beide sehr lange dahin. Synthie-Sounds rollen eine Fläche aus, die dröhnt, dann antreibt, gemächlich rockt, im Falle von „Hypatia“ dann ein orchestrales Ende findet. Dramatik pur!

Straighter gibt sich der Opener. „The Golden Gate Of The Sun“ macht uns mit der aufwühlenden Ausgangslage bekannt, gibt sich hektisch und noiseig. Der Bass eskaliert da schon zu Beginn.

Fazit: Fesselnder Psych Rock.

Anunnaki - Martyr Of Alexandria

7.6

7.6/10
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