Review: Alien Nosejob – Paint It Clear

Nicht mehr nur Hardcore Punk: Jake Robertson erweitert sein Spektrum um Post Punk und New Wave.

Jake Robertson ist wohl Melbournes fleißigster Musiker. Neben diversen anderen Projekten betreibt er auch seit einiger Zeit sein Solo-Vehikel Alien Nosejob. Da geht es dann meist recht hart zu, wie etwa auf dem fantastischen letztjährigen „Once Again The Present Becomes The Past„.

Für die neue Platte hat Robertson jedoch einige Dinge verändert. „Paint It Clear“ (ANTI FADE / Feel It) wurde nicht zu Hause aufgenommen sondern zusammen mit Mikey Young. Zudem genehmigt sich Robertson einen Stilwechsel.

„Paint It Clear“ arbeitet verstärkt mit Post Punk und New Wave. Auf dem großartigen „Duplicating Satan“ kommen sogar noch Disco-Vibes auf. So ganz vom Garage Rock will der Australier aber nicht ablassen.

So verarbeitet er Devo und kreischenden Rock auf „Leather Gunn“, klimpert sich catchy durch „Jetlagging“ und blickt mit „Bite My Tongue“ in die Ferne.

Großartig der Einstieg mit „Artistic Vision“, der Post Punk und Synthies zusammenfließen lässt. Dann noch einmal auf „Crusader of Coles“ vorgenommen. Daneben schließlich die Ballade „The Butcher“. Ein vielseitiges, angenehm zu konsumierendes Werk. Und ein absolutes Highlight.

Fazit: Ein Chamäleon, dieser Robertson.

Alien Nosejob - Paint It Clear

8.5

8.5/10
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