Review: Acid Dad – Take It From The Dead

Immer noch recht harmlos, der Neo Psych der New Yorker. Aber nicht ohne Reiz.

2018 veröffentlichten Acid Dad ihr eher unspektakuläres Debütalbum. Es kam irgendwo zwischen Indie Rock und Neo Psych zum Liegen, war dabei aber etwas zu poppig und glatt. Auch der Nachfolger „Take It From The Dead“ (The Reverberation Appreciation Society / Greenway) hat wenig Haken und geht gut runter, zeigt sich aber ansprechender.

Die New Yorker lassen auch mal den Post Punk herein, driften immer wieder psychig ab. Variieren etwas, verdichten, dröseln dann wieder auf. Eine schöne Platte, ja, das ist der richtige Begriff: schön.

So wundervoll psychedelisch und gemütlich „Searchin'“ hereinfließt, so toll verdichtet sich „BBQ“ zu Neo Psych. „RC Driver“ treibt gut dahin, „She Only Eats Organic“ wird dann richtig engagiert.

Da ist zwar wenig Wucht dahinter, dennoch hat einen „Take It From The Dead“. Das Album muss nur die richtige Situation treffen. Zum Aufputschen oder für eintönige Autofahrten eher wenig geeignet, dafür für alles andere.

„2 Face“ fällt wieder zwingender aus, während das Schlussstück „Djembe“ abfedert. Der Song steuert dann aber auf ein großes Finale zu.

Fazit: Schon besser.

Acid Dad - Take It From The Dead

8.1

8.1/10
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