Review: Abronia – Map of Dawn

Wüsten-Rituale mit einem Sextett aus Portland.

Zuletzt waren wir Abronia 2019 auf „The Whole of Each Eye“ begegnet. Schon damals begeisterte die Mischung aus Folk, Western und Psych Rock, die uns in eine einsame Wüste zu einem mystischen Ritual geleitete. Der Nachfolger „Map of Dawn“ (Feeding Tube / Cardinal Fuzz) knüpft ebendort an.

Das Sextett aus Portland machte erste Jams, als schwere Brände tobten. Das Auflodern, das Wilde macht sich immer wieder in den Songs bemerkbar. Oft driften sie hypnotisch dahin, brechen dann aus, werden im Fall von „Wave of the Hand“ sogar hektisch.

Wieder ist es folkiger Psych Rock, der sich meistens zurücknimmt. Keelin Mayer singt eindringlich dazu. Mystisch angehaucht begeben sich die Nummern auf einen Trip.

Vielleicht muss man dazu ebenfalls in die Wüste, Reinigendes zu sich nehmen und erst Tage wieder zurückkehren. Dazu das rituelle „What We Can See“ als Türöffner und dann können die Eindrücke fließen.

Fazit: Erneut sehr einnehmend.

Abronia - Map of Dawn

8.2

8.2/10
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