Monatsrückblick: Die 7 besten Platten im Oktober 2021

Das Album des Monats kommt von Power Supply.

Das Album des Monats: Power Supply – In the Time of the Sabre​-​Toothed Tiger

Die Band, die einst Ooga Boogas hieß, spielt ehrlichen, geradlinigen Rock. Er ist klarer als früher, dabei nicht weniger catchy. Ein leichter Country- oder Blues-Einschlag ist auszumachen, zumeist geht es ohne viele Schnörkel dahin. Die Australier sind zwar um keinen Gag verlegen, präsentieren sich jedoch als einheitliche, ernsthafte Rock-Combo. So viel Ernst muss sein. Von Anfang bis Ende einer der besten Platten des Jahres.

Die Folk-Platte des Monats: Shannon Lay – Geist

Ehemals als Punk unterwegs beglückt uns Shannon Lay nun seit einiger Zeit mit tollen Folk-Songs. So auch auf dem neuesten Album, das von Jarvis Tavinere (Woods) produziert wurde und auf dem sie Freund:innen versammelt, die ihre Musik sanft untermalen. Sehnsüchtige, mystische und gefühlvolle Songs, die den ganzen Tag über bei einem bleiben.

Das Neo Psych-Album des Monats: Hot Garbage – Ride

Direkter und roher Neo Psych auf dem Debüt der Band aus Toronto. Die Songs schlingern durch einen Nebel aus Fuzz und Hall. Alles ist sehr psychedelisch gehalten, aber auch Nuancen von Post Punk und Noise schimmern durch. Großartig verhuscht!

Das Dark Folk-Album des Monats: The Body and BIG|BRAVE – Leaving None But Small Birds

Beide Bands sind im schweren Metal beheimatet, greifen hier aber auf die folkigen Würzeln von BIG|BRAVE zurück. Robin Watties Gesang ist das Highlight, passt perfekt zu den ruhigen Tracks, die hier und dort dann doch etwas lauter werden.

Die Heavy Rock-Platte des Monats: Kulk – We Spare Nothing

Ein britisches Duo, dass nach der kompletten Melvins-Army klingt. Laut, unbarmherzig dröhnend, sich wälzend. Zwischendrin auch mal auf Psych Rock schielend. Dabei doch so leicht verdaulich und überraschend.

Die Art Rock-Platte des Monats: Mess Esque – Mess Esque

Helen Franzmann (McKisko) und Mick Turner (Dirty Three) legten dieses erste Album als Social Distancing-Projekt an. Dennoch fühlt sich das so an, als ob sie sich ganz nahe gewesen wären. Die schlingernde Gitarre, der eindringliche Gesang, so vertraut und angenehm.

Das Hardcore-Album des Monats: BUMMER – Dead Horse

Humorvoller dennoch humorloser Hardcore von diesem Trio aus Kansas City. Lustige Songtitel werden mit hartem Noise Rock befüllt. Eine Platte, die sich mit einem breiten Grinsen in den ultrabrutalen Moshpit wirft.

It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email