Monatsrückblick: Die 6 besten Platten im März 2022

Das Album des Monats kommt von den Valley Gals.

Das Album des Monats: Valley Gals – Snake Oil Salesman

Geradliniger, echter Garage Punk von einem Duo aus Georgia. Mitreißend von der ersten Sekunde an, oft unter der 2-Minuten-Marke, dann mit Variationen. Hier ein wenig Country, dort ein wenig schlingernder Psych, dann auch mal Pop Punk. Wütend und mitten ins Gesicht geht natürlich auch.

Das Rock-Album des Monats: isoscope – Ten Pieces

Mit dem Debüt gleich mal All-in gegangen: Die Band aus Berlin legt Noise, Indie Rock, New Wave, Metal und noch viel
mehr vor. Nach flirrendem Noise Rock zu Beginn touchieren wir diverse Stile, landen auch mal kurz beim psychedelischen Prog. Dann noch Punk-Hymne und David Bowie-Phase, ein vollgepacktes, mitreißendes Werk.

Das Dance Rock-Album des Monats: Wah Together – Let’s Wah Together

Jaiko Suzuki und Steve Schiltz, zwei Personen, die in New York um die 2000er den Rock neu definierten. Nun haben sie ein neues Projekt, das nicht die Revolution ausruft, dafür sehr guten tanzbaren Rock beinhaltet. Die Platte ist funky und groovet, setzt dabei nicht auf die Nostalgie.

Das Punk-Album des Monats: PINCH POINTS – PROCESS

Die Band aus Australien verarbeitet die Pandemie, konzentriert sich auf den Faktor, warum man überhaupt noch rausgehen sollte. Wo es doch alle Annehmlichkeiten Zuhause gibt. Dabei legt das Album einen Arm um unsere Schulter und redet uns gut zu. Musikalisch ist es toller Post Punk mit Power Pop-Einfluss. „You might not be convinced, but you matter“, als Wandtattoo.

Das Art-Kraut-Album des Monats: KEVIN – Aftermath

Die Band aus Japan gründete sich auf Noise, legt mit ihrem Debütalbum aber eher Kraut Rock mit einer Spur Chaos an. Zumeist folgt Ausbruch auf stoischem Beat. Man ist gebannt von der Explosion.

Die melancholischste Platte des Monats: Ed Schrader’s Music Beat – Nightclub Daydreaming

Hätte eine Partyplatte werden sollen, wie die davor, ist aber eher ein brüchiges Werk für die Stunden alleine an der Bar. Pandemie und Schicksalsschläge haben das Duo aus Baltimore beeinflusst. Der Noise Pop wurde entschlackt, die großen Gefühle gewannen an Bedeutung.

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