Review: Big Scene Nowhere – The Waydown

Stoner-Legenden mit Neuem aus dem Archiv.

Normalerweise jammt die Stoner-Supergruppe Big Scenic Nowhere so dahin und irgendwann entstehen aus diesen Jams Songs. Organisch, aus dem Flow heraus. Das neue Album „The Waydown“ (Heavy Psych Sounds) geht zur Hälfte einen anderen Weg.

Vier der sieben Songs fußen auf früheren Riffs, die teilweise bis 2018 zurückreichen oder aus Sessions zum 2021er „The Long Morrow“ stammen. Hört man die unterschiedlichen Ansätze heraus? Kaum.

Der Flow bleibt stets recht ähnlich. Es ist Stoner der Marke Yawning Man, bei denen auch die Wurzeln von Big Scenic Nowhere-Mitstreitern Gary Arce und Bill Stinson liegen. Locker groovend nicht dumpf dröhnend, so das Motto.

Insgesamt eher stimmungsvoll als lospolternd. Mit dem Hall & Oates-Cover „Sara Smile“ Befremdliches im Angebot, ansonsten recht solide Desert-Ware. Schön ausladend „Summer Teeth“, geheimnisvolle endlose Weiten auf „100“.

Kein neuer Klassiker, aber mit hörbarem Rock ausgestattet. Hier und da ein paar Synthies für die spezielle Note. Macht eigentlich nichts falsch.

 

Big Scenic Nowhere – The Waydown: Stoner-Helden mit entspannt stimmungsvollen Sounds. RIFL

7.5
von 10
2024-02-08T13:16:19+0100