Review: SONS OF ZÖKU – ËNDL​​​Ë​​​SS

Das entspannte Gegenstück zu Goat.

Hinter den SONS OF ZÖKU steckt ein Kollektiv aus Adelaide. Man hat sich der Erleuchtung verschrieben und erkundet unbekannte Regionen. Musikalisch fühlt man sich sehr an Goat erinnert, erhält dieselbe Mischung aus World Music und Psych Rock.

Auf der neuen Platte „ËNDL​Ë​SS“ (Copper Feast) kommt dieser Genre-Mix aber weitaus entspannter daher, als der Cocktail der aufgekratzten Schweden. Indica statt sativa. Insgesamt eine wohltuende Angelegenheit, in die man sich gut fallen lassen kann.

„Moonlight“ eröffnet nach beschwörendem Intro sehr schläfrig, nimmt dann Fahrt auf und gelangt bis zum Fuzz. Tolle Nummer! Hypnotischer dann „Earth Chant“, mit „Hunters“ landen wir dann beim vielstimmigen Folk Rock der Marke Mumford & Sons. Gut, vielleicht zu viel Naturverbundenheit an dieser Stelle. Dann lieber doch zurück zu Rituellem mit „O Saber“.

Viele Einflüsse, eine Band in Spiellaune, diverseste Sounds, eine abwechslungsreiche Angelegenheit. Mit „Nu Poeme“ sind wir dann ganz im Schluss sogar noch beim Neo Psych. Haben die auch drauf.

SONS OF ZÖKU – ËNDL​​​Ë​​​SS: World Music Psych mit spiritueller Note. RIFL

8.5
von 10
2024-02-05T15:59:21+0100