Review: Coogans Buff – Balada

Unbeschwert und unkonventionell.

Vor gut 20 Jahren erschienen Coogans Bluff auf der Bildfläche, damals mit Stoner Punk. Ihr Sound veränderte sich im Laufe der Zeit immer und immer wieder. Zuletzt war er schwierig zu greifen, hatte aber stets Momente. So auch auf „Balada“ (Noisolution).

„Balada“, laut Pressetext ein portugiesisch-brasilianisches Wort, das für Lebensfreude steht. Und für Unbeschwertheit. Das und „alle Konventionen sind uns ega“l beschreiben die neue Platte der Band aus Berlin recht gut.

Retro Rock in jeder denkbaren Ausprägung. Mit Referenzen beim Funk, Ska, Yacht Rock und dann doch wieder Stoner. Hier und dort brodelt es schon ein wenig, wie etwa auf „And Here I Stand“. Ja keine zu straighten Songs, zumindest an den Rändern muss es ausfransen.

Kurze Kontrolle, ist das immer noch Coogans Bluff? Ja, auch wenn das Schwulststück „Pipe & Pouch“ schon sehr herausfällt. Aber auch nicht zu negativ, bleibt immer noch im Rahmen. Final dann mit „No One`s Brother“ alle Zutaten in den Topf. Nuancen sind kaum mehr herauszuschmecken, insgesamt gefällt das aber doch recht gut.

Coogans Buff – Balada: Gut gelaunte Mischung aus allem, was Spaß macht RIFL

7.5
von 10
2024-01-30T13:35:07+0100