Review: Upchuck – Bite The Hand That Feeds

Großer Schritt nach vorne für die Punks aus Atlanta.

Vergangenes Jahr hatten Upchuck mit „Sense Yourself“ ein solides Punk-Debüt vorgelegt. Gleich danach ging es wieder ins Studio, dieses Mal nach Kalifornien zu Ty Segall. Dort und auf Tour wurde „Bite the Hand That Feeds“ (Famous Class) geschmiedet.

Segalls Einfluss auf die Punks aus Atlanta ist deutlich zu hören. „Reaper“ und „Long Gone“ könnten auch von ihm sein, klingen sehr deutlich nach Fuzz. Upchucks Stil ist weiterhin da, nur ein wenig facettenreicher.

Überfallsartig und roh bleiben sie. Wie etwa auf dem tollen „Scrugg“ oder dem harten „Hierba Mala“. Dazu gesellt sich catchy Pop Punk („Crashing“) und ein wenig Doom („It Comes“). Passt alles gut zu den Shouts von Kaila Thompson.

Eine Platte, die schnell vorbeirauscht, aber wirklich viele Stellen hat, die hängenbleiben. Nochmal zurück etwa zu „Long Gone“. Sechs Minuten lang, sehr wuchtig, laut brummend, eine fantastische Nummer. Geht man nochmal auf Repeat.

Eine Band, die binnen eines Jahres fulminant gewachsen ist. Aus den neuen Sternchen sind Stars geworden.

Fazit: Auf dem Weg zu Szenegöttern.

Upchuck - Bite The Hand That Feeds

8.6

8.6/10