Review: C.O.F.F.I.N – Australia Stops

Punk aus Australien, breitbeinig und fies.

Australien, ein vielseitiges Land mit einer unglaublichen Natur. Und natürlich auch politischen Problemen. Das ist das Themengebiet der neuen Platte von C.O.F.F.I.N. Mit „Australia Stops“ (Damaged / Bad Vibrations / Goner) erhalten wir bereits die fünfte LP der Punks.

Australien, auch Heimat der aktuell wohl spannendsten Rock-Bands. C.O.F.F.I.N können sich da locker einreihen. Sie legen ihren Sound dreckig und roh an, im Tempo zwischen halsbrecherisch und gemütlich. Gerne auch mal mit Blick auf Classic Rock, wie auf dem großartigen Opener „Give Me A Bite“. Catchy, breitbeinig, fies.

Mit „Australia Stops“ legt die Band ihr wohl bisher rundestes Werk vor. Rasantem Punk folgt Boogie Rock, ruhige Passagen driften fast schon ins Psychedelische, wie auf „Faceless“. Dazwischen eineinhalb Minuten Kracher („Lover`s Leash“) und Stampfendes („Beasts“).

Eine Platte in bester australischer Tradition, man hat das Gefühl in einem dampfenden Pub zu stehen, das Bier schon mal vorsorglich beiseite gestellt, denn gleich geht es richtig los.

Fazit: Zum Auszucken und Matteschütteln.

C.O.F.F.I.N - Australia Stops

8.9

8.9/10