Monatsrückblick: Die 4 besten Platten im August 2023

Das Album des Monats kommt von ACID ROOSTER.

Das Album des Monats: ACID ROOSTER – Flowers & Dead Souls

Instrumentaler Kraut Space Psych Rock aus Leipzig, bedächtig und fließend gespielt, nie aufgeregt. Bietet eine Zuflucht, wenn man sich mal fallen lassen will. Dabei nicht zu beliebig, um als Hintergrundmusik zu versanden. Ein Album, das ohne viel Geschraube entstanden ist und sich diese Lockerheit auch bewahrt.

Die Psych Rock-Platte des Monats: White Canyon & The 5th Dimension – Gardeners Of The Earth

Die Band aus Brasilien, die ein wenig unter dem Radar fliegt, sich mit Psych Rock jedoch bestens auskennt. Wuchtige Songs treffen auf fluffigen Sixties Psych, hypnotische Sounds auf trockene Garage Rock-Stücke. Als Psych Rock-Fan braucht man nicht mehr, um glücklich zu werden.

Die Synth-Punk-Platte des Monats: OSEES – INTERCEPTED MESSAGE

Was die Band um John Dwyer nicht schon alles durch hat. Nach dem Hardcore Punk im letzten Jahr folgt nun Zugänglicheres. Die Pop-Platte der Kalifornier, an vielen Stellen sehr offen und eingängig. Dann auch wieder spröde und zornig. In vielen Belangen auch an die Thee Oh Sees-Phase rund um „Carrion Crawler/The Dream“ erinnernd.

Die Garage Rock-Platte des Monats: Baby Jesus – Rock And Roll Music

Der Albumtitel legt die richtige Fährte: Bei den Schweden geht es um Rock’n’Roll, und zwar um den ursprünglichen. Stilecht mit Howls und knackigen Soli versehen, dabei nicht zu überschwänglich, immer cool geblieben. Eine Platte, die nicht allzu viele Überraschungen bereithält, aber auch nichts falsch macht.