Monatsrückblick: Die 4 besten Platten im Juli 2023

Das Album des Monats kommt von Being Dead.

Das Album des Monats: Being Dead – When Horses Would Run

Falcon Bitch und Gumball, Freunde aus Austin, immer für einen guten Gag zu haben. Und irgendwie vom Tod fasziniert. Hier hauen sie eine skurrile Platte mit vielen Wendungen raus. Grundlage ist surfiger Psych mit DIY-Attitüde. Von da geht es zu Doom, Country und Jazz. Überschwängliche Hits stehen neben gefühlvollen Nummern. Ein abgefahrener Ritt.

Die Space Rock-Platte des Monats: Upper Wilds – Jupiter

Der dritte Teil der Planetenserie des Trios aus Brooklyn. Dieses Mal sehr ausladend, der Größe des zu bespielenden Planeten geschuldet. Ehrliche, handgemachte Gitarrenmusik zwischen Noise Pop und Art Punk. Wuchtig und hart, aber auch eingängig. Jedenfalls grobkörnig und gerne wegdriftend.

Die Post Punk-Platte des Monats: Bush Tetras – They Live In My Head

Wobei man sich vom Post Punk der Anfangstage ein wenig verabschiedet hat. Liegt ja auch schon über 40 Jahre zurück. Hier klingt die Band aus New York frisch und knackig, experimentiert mit Blues und catchy Rock. Die Platte ist dem Original-Drummer Dee Pop gewidmet, der während des Aufnahmeprozesses verstarb. Ein würdiges Andenken.

Die Garage Rock-Platte des Monats: Private Lives – Hit Record

Selbstbewusst, so seine erste Platte zu nennen. Können sie aber auch haben. Die Band aus Kanada hat durchaus einige tolle Songs dabei. Man wechselt zwischen Garage Rock und Post Punk, ist cool, dann wieder angespannt. Recht ähnliche Songs sorgen dafür für einen angenehmen Flow. In der Länge genau richtig.