Review: Being Dead – When Horses Would Run

Das witzigste Duo seit den Moldy Peaches.

Falcon Bitch und Gumball, das sind die Köpfe hinter Being Dead. Beste Freunde seit immer, wühlen sie seit einiger Zeit zusammen mit Ricky Moto in Austin den Untergrund durcheinander. In Wahrheit heißen die beiden Cody Dosier und Juli Keller und neben absurden Pseudonymen teilen sie auch eine Liebe für Surf Rock – und den Tod.

Der Tod ist immer wieder Thema auf „When Horses Would Run“ (Bayonet), passend zum Bandnamen. Hochdramatisch kommt er etwa auf „Last Living Buffalo“ daher. Nach catchy Surf-Minuten bricht plötzlich Doom herein, und die Worte „You killed it“ werden geshouted.

Immer wieder Fallstricke und Obskures, das dem „Mamas & Papas in Country“-Sound entgegentritt. Furchtbar eingängige Nummern, wie „Muriel’s Big Day Off“, gleiten plötzlich in den Jazz. Der Hippie-Sound kann gedeihen, wird dann auf „Treeland“ erschlagen.

Eine wundervolle Platte, die nicht nervt. Selbst das Outtake-Gehabe auf „We Are Being Dead“ weiß zu gefallen. Und das mystische „Livin‘ Easy“ sowieso. Ein unverhofftes Highlight.

Fazit: Natural Born Comedians.

Being Dead - When Horses Would Run

8.7

8.7/10