Review: Miranda And The Beat – Miranda And The Beat

Vielversprechendes Debüt der Garage Rock-Band aus New York.

Miranda Zipse und Kim Sollecito brachen einst als Teenager mit Rock’n’Roll im Herzen auf, die Welt zu erobern. In New York blieben sie hängen, holten sich Verstärkung und haben nun als Miranda And The Beat ein erstes, selbstbetiteltes Album veröffentlicht.

Prominente Schützenhilfe gab es durchaus. So hat Nick Zinner von den Yeah Yeah Yeahs produziert und gemischt, der Release erfolgt über King Khans Label Khannibalism. Mit dem R’n’B-König waren Miranda And The Beat auch auf ausgedehnter US-Tour und musikalisch sind wir ebenfalls sehr nahe dran.

Garage Soul, schunkelnd, anschmiegsam. Dann Punk, wild, aufgekratzt. Viel Psych und Surf. Insgesamt sehr toll, was das Quartett abliefert. Oft sehr catchy, immer retro und warm. Herausragend etwa die saucoole Eröfnungsnummer „Sweat“, die uns ordentlich auf Betriebstemperatur bringt. Weiterer Hit: „When You Are Coming Home“. Darauf lässt sich aufbauen.

Variation ist auf jeden Fall da, das leidenschaftliche „I’m Not Your Baby“ erhält etwa das krachende „ODR“ als Gegenstück. Eine Band, die an einem legendären Status arbeitet.

Fazit: Vintage Garage R’n’B.

Miranda And The Beat - Miranda And The Beat

8.8

8.8/10