Review: Iguana Death Cult – Echo Palace

Vom Garage Rock kommend nun beim Post Punk verharrend.

Das neue Album von Iguana Death Cult hat als Gruppentherapie begonnen. Pandemie war, die sozialen Kontakte gerieten zur Seltenheit, immerhin hatte man einander. Es wurde gejammt, Wein getrunken und gesprochen.

Die freie Art des Spielens zeigt sich sehr deutlich auf „Echo Palace“ (Innovative Leisure). Die Holländer sind ja nach psychedelischem Garage Rock und Proto Punk seit einiger Zeit bei Post Punk angelangt. Der groovet hier so wundervoll federleicht, eine wahre Freude. Schon auch ein wenig Depression und Wut zu spüren, aber nur vage.

„Remain in Light“ als Referenz im Hinterkopf, passt gut. Vielleicht ein wenig unkomplizierter. Zumeist sind Iguana Death Cult fluffig und catchy unterwegs. Repetitiv auch, auf „Sensory Overload“ dann mal aufgekratzt.

Toll das getriebene „Oh No“, das ein schnipsendes Saxofon-Outro aufweisen kann. Es passiert viel, der Flow wird dabei nicht gestört, der Rhythmus bleibt stets aufrecht. Ermüdend? Keinesfalls. Eher ein Album, das Kraft gibt.

Fazit: Bereit für die Welteroberung.

Iguana Death Cult - Echo Palace

8.9

8.9/10