Review: Hyper Tensions – Sick Soother

Kraut, Punk, Psych und alles, was sonst noch Spaß macht.

Die Hyper Tensions stammen aus Indiana, sind dort mit ihrem punkigen Garage Psych recht präsent. Wird Zeit, dass auch der Rest der Welt mehr von ihnen hat, denn das neue Album „Sick Soother“ (Let’s Pretend) ist schon recht gut.

Die Band mischt Sixties Psych mit Punk und legt Kraut bei. Oder wie es im Pressetext steht: „If 1960’s garage rock had a baby with 1970’s New York punk and the only thing the baby listened to was a few kosmische records from 1970’s Germany.“

Tatsächlich erlebt man sogar hier und dort den hypnotischen Jug-Sound der Elevators, biegt dann in kratzbürstigen Rock’n’Roll ein. Räudigkeit und flächige Psych-Sounds gehen hier gut Hand in Hand. Highlights sind das ausufernde „Prayer of the Pigs“ und das antreibende „Perpetrator“. Aber auch die spröderen Nummern, wie etwa „Bleed“ wissen zu gefallen.

Fazit: Eine Entdeckung.

Hyper Tensions - Sick Soother

8.5

8.5/10