Review: Zig Zags – 10​-​12​-​18 rarities, b​-​sides, and more​.​.​.

Die Metal-Punks setzen eine frühere Raritätenausgabe fort.

Die Zig Zags, Punks aus Kalifornien, die den Metal lieben oder Metalheads aus Kalifornien, die den Punk lieben. Jedenfalls beeindrucken sie seit ein paar Jahren mit tighten Rock-Sounds, zuletzt etwa im Mai diesen Jahres mit „They’ll Never Take Us Alive“.

Wie sind die Zig Zags zu den Zig Zags geworden? Diese Frage beantwortete bereits 2013 ein Tape auf Burger Records mit dem Namen „10-12“. Darauf gab es die frühesten Tracks, rohe Aufnahmen einer Band, die ihren Sound suchte.

Auf Nomad Eel erscheint nun die Fortsetzung „10-12-18 rarities, b-sides, and more…“. Es ist zudem die erste Vinyl-Edition. Elf neue Tracks sind enthalten, die bei der ersten Ausgabe anknüpfen und beim 2017er Sampler-Beitrag „Choking On Your Insides“ enden.

Schön, sich noch einmal durch die Vergangenheit zu arbeiten. Die Zig Zags sind nicht mehr das, was sie mal waren. Aus dem Gründungstrio ist etwa nur noch Jed Maheu übrig. Der Sound hat sich von Psych Rock („Sauer Jam“, „Love Alright“) über Hardcore Punk („Wastin‘ My Time“) und Post Punk („Down The Drain“) zu dem bekannten Metal Punk entwickelt, hier schön von „Braindead Warrior“ vorgeführt.

Wunderbar ist „Scavenger“ mit seinem dicken Fuzz Punk. Außerdem ragt das knüppelharte „Ripping Death“ heraus.

Nachdem das Oeuvre der Zig Zags über zig Singles und Sampler verstreut ist, lohnt sich diese Compilation. Abstriche gibt es bei der Klangqualität. Begründet durch DIY klingt das teilweise schon sehr blechern.

Fazit: Anschaffenswert.

7.9

7.9/10
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