Review: Yonatan Gat – Universalists

Auf seiner zweiten Soloplatte zeigt der israelische Gitarrist erneut, wie toll er sein Instrument beherrscht.

Yonatan Gat war früher bei den Monotonix und lebt seit einiger Zeit in New York. Nach der Auflösung der Band hat er Soloarbeiten begonnen. Mit „Universalists“ (Joyful Noise Recordings) liegt nun sein zweites Werk vor.

Erneut wird er von Sergio Sayeg am Bass und Gal Lazer an den Drums begleitet. Als weitere Unterstützung hat er sich diverseste Künstler eingeladen, wie etwa den Saxofonisten Matt Bauder oder den Gitarristen Jake Woodruff (Defeater). Auf dem Ritual „Medicine“ tauchen zudem die Eastern Medicine Singers auf.

Gat entfernt sich auf seiner neuen Platte weit von allen Songstrukturen. Stringente Momente sind selten, und wenn die Gitarre mal angenehmer wird, dann trommelt das Schlagzeug wild im Hintergrund.

Schon der Einstieg ist mit „Cue The Machines“ sehr ungewöhnlich. Field Recordings eines italienischen Chores werden zerschnippselt. Die Gitarre driftet dazu. „Fading Casino“ ist meditativer, nur die Drums wollen nicht zu Ruhe kommen.

„Cockfight“ ist sehr noisy und hektisch, „Projections“ wilder Free Jazz. Das Kernstück der Platte ist „Chronology“. Hier gehen wir durch mehrere Phasen, die teilweise abrupt enden. Wir werden zwischen Noise, Dream Pop und experimentellen Soundflächen geschickt und der Kopf brummt.

Fazit: Eine sehr schwere Platte, die nicht allen liegen wird.

7.2

Fazit

7.2/10
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