Review: Yo No Se – Soma

Auf dem Debütalbum von Yo No Se vereinen sich Heavy Psych und Grunge.

Yo No Se formierten sich in Bristol und verschmolzen dabei die Bands The Bad Joke That Ended Well und Factotum. Nach der Single „The Sleeper Awakes/Temple Kiss“ (Greenway Records) erscheint nun das Debütalbum „Soma“ via Stolen Body Records.

Letzte Hand an die Platte durfte Jack Endino anlegen. Es ist der Mann, der damals Nirvanas „Bleach“ aufnahm und damit eine Weltkarriere begründete. Endino könnte durchaus Einfluss auf den Sound von Yo No Se gehabt haben, denn „Soma“ klingt stellenweise nach etwas düsteren Nirvana. Im Grundton Heavy Psych, schimmert doch oft Grunge durch.

Die Produktion ist sehr roh und wuchtig. „Master“ wummert sich mit tiefer gestimmten Heavy Psych herein. Nach groovendem Beginn nimmt der Track Tempo auf. Auch die folgenden Songs orientieren sich an der Grundrezeptur des Heavy Psych.

Es gibt Improvisationen, viel Geschwindigkeit, dann wieder Groove-Parts. Mit „D-IX“ kommt eine grungigere Komponente dazu. Hat man so noch nicht oft gehört. Auch im Schlussstück „Seminal Semen“ erhalten wir diesen Zusatz, hier noch mit einer Feedback-Orgie garniert.

 

Fazit: Wilder Heavy Psych, eher düster vorgetragen mit ein paar Querverweisen zu Nirvana. Funktioniert im Ganzen recht gut.

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