Review: Yawning Man – Macedonian Lines

Eine dunkle Wolke hat sich über die Wüste gelegt.

20 Jahre hat es bis zur Debüt-LP von Yawning Man gedauert, jetzt gibt es Platten im Jahresrhythmus. 2018 erhielten wir mit „The Revolt Against Tired Noises“ gediegenen Stoner Rock. Jetzt wird es mit „Macedonian Lines“ (Heavy Psych Sounds) melancholischer.

Die Besetzung der legendären Band aus Palm Desert ist unverändert. Mario Lalli (Bass / Piano), Bill Stinson (Drums) und Gary Arce (Gitarre) sind nun schon länger in dieser Formation unterwegs und gut eingespielt.

Sie versuchen auf „Macedonian Lines“, die Live-Konzerte ins Studio zu übertragen. Der Sound ist dabei heavier und weniger zugekifft. Das repetitive Element bleibt.

Die Instrumental-Band arbeitet sich durch sechs sehr ähnliche Tracks. Man sollte sie nicht als unterschiedliche Nummern betrachten sondern sich dem Flow ergeben.

Trotz der teilweise bedrückenden Stimmung bewahren sich Yawning Man das Leichtfüßige. Es ist nur ein kurzer Moment der Düsternis, kein Grund, die Nerven wegzuschmeißen.

Fazit: Eher weniger Stoner, dennoch weiterhin schön vertrippt.

7.5

7.5/10
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