Review: wych elm – rat blanket

Die Band aus Bristol spendiert der Generation X einen neuen Soundtrack.

Der Beginn der 1990er wurde mit Grunge und Douglas Couplands „Generation X“ eröffnet. McJobs und Slackertum waren das Ding. Beinahe 30 Jahre später liefern wych elm auf ihrer Debüt-EP „rat blanket“ (Post Mortem Records) weitere Soundtrack-Vorschläge.

Ihre Musik ist vom Grunge beeinflusst, sie selbst bezeichnen sie als Slacker Rock. Catchy und schräg klimpern die Songs dahin, bleiben dabei oft unter zwei Minuten. Beinahe gelangweilt, dann voller Inbrunst wird vorgetragen. Ist mir egal, aber verdammt nochmal egal.

Dabei werden harte Themen bearbeitet, wie etwa auf „susan smith“, bei der es um eine Mutter geht, die ihre Kinder ertränkte, um mit einem örtlichen Bonzen anbandeln zu können.

„monkey jaw“ schlingert fantastisch dahin, „help me“ gerät wütender. Melancholisch verloren ist „greasy fringe“. Mit „woman“ wird es verspielter.

Fazit: Kommt nie zu spät.

8.3

8.3/10
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