Review: Woods – Love is Love

Die Woods setzen den Irrungen rund um die US-Präsidentenwahl Liebe entgegen.

Donald Trump hat in bestimmten Communities vor allem Hass generiert. Zurecht natürlich, doch sollte man nicht eine andere Antwort parat haben als Gegenhass? Gewalt erzeugt Gegengewalt? Das Hippiemädchen vor Augen, das in den Gewehrlauf ein Blümchen steckte. So ist es auch den Woods gegangen: Sie antworten auf ihrem neuen Album „Love is Love“ mit Liebe.

Entstanden ist die Platte nach der letztjährigen Präsidentenwahl. Die Psych-Folker aus New York entschieden sich daraufhin, ins Studio zu gehen und Meditationen darüber, wie es weitergehen soll, auf Tonband zu bannen. Herausgekommen ist tatsächlich ein leicht wütendes, dennoch verbinden wollendes Album.

Der Titeltrack spielt mit Tropical und enthält die klare Botschaft. „Bleeding Blue“ rückt die Orgel in den Vordergrund und bietet melancholischen Psych Folk. Das Herzstück ist das 10-Minuten-Stück „Spring is in the Air“. Orientalische Nuancen treffen auf Bläser und lockerem Western-Galopp.

Fazit: Die Woods haben eine sehr erwachsene, leicht melancholische und dennoch hoffnungsvolle Psych-Folk-Platte aufgenommen. Zudem haben sie ihre Fertigkeiten geschärft und große Arrangements perfektioniert.

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