Review: Wolf Mountains – Superheavvy

Kurz und knapp: Wolf Mountains haben eine großartige Rock-Platte abgeliefert.

Wolf Mountains kommen aus Stuttgart. Ein Ort, an dem aus dem Nichts eine für die deutsche Rockmusik ungemein wichtige Szene entstanden ist. Das Grundrezept war und ist gegenseitiger Austausch. So sind Reinhold Buhr, Thomas Zehnle und Kevin Kuhn nicht nur für Wolf Mountains tätig sondern auch noch für u.a. Mosquito Egg, All Diese Gewalt, Levin Goes Lightly, Die Nerven, Karies.

Wer diese Bands kennt weiß, dass auch bei Wolf Mountains kein Bullshit herauskommen kann. Vielzu gut kennen sich die Mitglieder mit diversesten Rockstilen aus, zu wichtig ist es ihnen, dass cheesy Momente als solche begriffen werden. Rockstar sein ist cool, Rockstar in Kraftklub zu sein nicht. Deshalb ist „Superheavvy“ (This Charming Man Records) eine Rock-Platte, die nicht dem üblichen Muster folgt.

Wir haben da Haunted Surf in „Stomp“, mehr Euphorie mit Black Lips-Anleihen und etwas Noise auf „Vacation“. Psychig wirds auf „For Sure (That’s a Fact)“, Garage Pop gibt es mit „Do What You Want“. Hymnisch, wuchtig und behäbig arbeitet sich „Summer’s Gone Pt. II“ voran. Dann slackern wir mit „A Gentle Wind“ dahin und geben es uns punkig mit „Don’t Screw Up“.

Ja, diese Platte ist unheimlich vielseitig ohne zu sehr gewollt zu sein.

Fazit: Die neue Platte der Wolf Mountains ist sehr gut. Punkt.

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