Review: Witch Egg – dto.

Free Psychedelic Jazz: Osees-Kopf John Dwyer jammt mit Freunden.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte John Dwyer sein Bent Arcana-Projekt, ein freier Jam ohne Regeln. Nun lässt er Witch Egg nachfolgen. Via Rock Is Hell geschieht der Release.

Dwyer schließt sich wieder mit seinem Osees-Kollegen Tom Dolas zusammen, hat dieses Mal Nick Murray (Drums / Percussions), Brad Caulkins (Saxofon) und Greg Coates (Bass) dabei. Die Songs sind rein instrumental angelegt und vermengen Garage Rock, Jazz und Lounge.

Das Ergebnis ist ebenso ansprechend, wie das von Bent Arcana. Die Songs haben einen mystischen Unterbau, der zumeist von Dolas‘ Wurlitzer Piano kommt. Darüber dominieren Saxofon oder Bass, die Drums streichen zumeist sanft voran.

„Greener Pools“ lässt Rock-Nuancen erkennen, bleibt damit aber alleine. Die Klänge gestalten sich sehr warm und ein wohliges Gefühl kommt auf, trotz der bewusstseinserweiternden Psychedelik, die einen fest im Griff hat.

Ist „Your Hatless Friend“ sehr frei und manchmal etwas hektisch, brodelt „Witch Egg“ beschwörend. Wie sich die Synthies auf „Baphomet“ nähern, dann wieder entfernen, puh! Das Gehirn wird ordentlich durchgeknetet, dann mit dem schleichendem „Sekhu“ einmal geleert. Lassen wir uns einfach treiben.

Fazit: Ein veritabler Brainfuck.

8.2

8.2/10
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