Review: Winter McQuinn – A Rabble Of Bees

Der Sunfruits-Frontman begegnet der Lockdown-Fadesse mit entspanntem Sixties Psych.

Mit den Sunfruits veröffentlichte Winter McQuinn letztes Jahr „Certified Organic„, eine wundervoll sonnige Sixties Psych-Platte. Im Lockdown setzte sich der Australier dann an eine Soloplatte. „A Rabble Of Bees“ (Third Eye Stimuli) liegt nun vor.

McQuinn schrieb alle Songs selbst, spielte sie, nahm sie auf. Sunfruits-Begleiterin Acacia Coates tritt an zwei Stellen als Gastsängerin auf. Ansonsten ist das nur McQuinn. Dennoch fühlt sich der Sound füllig, wenn auch federleicht an.

Wir sind hier sehr nahe an den Sunfruits. Also: Sixties Psych, eher entspannt als versponnen, dennoch an manchen Stellen schwurbelig, eher zum Ende der Lieder hin.

Es ist eine Platte, die man mit an den Strand nimmt. Gerade „Huxley“ lässt einem den heißen Sand unter den Füßen fühlen. Nach dem recht flotten „Agent Appel Orange“ wird es kurz mit „George Harrison’s Crystal Ball“ nachdenklicher. Der Groove ist dennoch locker und catchy. Eine tolle Nummer!

Der Rest des Albums gleitet dahin. Vielleicht sticht noch etwas das loungeige „Goodbye Now“ heraus. Ansonsten bleibt derselbe Flow, der ein permanentes Lächeln erzeugt.

Fazit: Knappes Album, das auf die Sommer-Playlist gehört.

Winter McQuinn - A Rabble Of Bees

7.8

7.8/10
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