Review: Winter – Hazy

Die Kalifornierin verarbeitet ein hartes 2019.

Ein schweres Jahr liegt hinter Samira Winter. Um dieses zu verarbeiten, hat sie sich hingesetzt und bei sich zuhause ein paar Songs eingespielt. Fünf davon liegen nun als „Hazy“-EP (Bar/None) vor.

Winter spielt normalerweise beschwingten Psych Pop. Hier dominiert die Melancholie, die schief und in LoFi daherkommt. Die Kalifornierin nahm alles im Alleingang auf, wurde hier und da von Franky Flowers unterstützt und konnte zwei Gastmusiker begrüßen.

Mit „I feel my life is over“ beginnt die Platte. „I Feel“ ist reduzierter Garage-Pop. Der Synthie eröffnet einen Abwärtsstrudel. Es wird persönlich, reinigend.

„On The Outside“ ist sehr traurig, wird mit der Laufzeit verzweifelt. Auf „Nothing More“ trommelt Ellington Peet. Die Gitarre weint, ist brüchig.

Auf „Staying In“ gibt es ein Duett mit Justus Proffit. „I’m so happy, happy that I’m sad“ heißt es. Die Emotionen sind echt, wir hoffen, dass es Winter gelungen ist, sich zu befreien.

Fazit: Berührend.

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