Review: Winter – Endless Space (Between You & I)

Die Kalifornierin verzaubert mit farbenfrohem Psych Pop.

Samira Winter hatte sich zuletzt mit der berührenden „Hazy„-EP freigeschaufelt. Sie verarbeitete darauf ein hartes 2019 mit reduziertem LoFi-Pop. Nun ist sie mit einer neuen LP und schillerndem Psych zurück.

Endless Space (Between You & I)“ (Bar/None) hat sie zusammen mit Ian Gibbs von Vinyl Williams eingespielt. Die Platte erlaube ihr, ihre innere Welt zu erkunden, gab Winter an. Da liegen sehr viele Emotionen, nicht nur schöne.

Winter kleidet diese Gefühle in strahlenden Psych Pop, der sich auch auf Shoegaze-Flächen einlässt. Zumeist liegen die Songs in einer kunterbunten Traumwelt.

„Here I Am Existing“ treibt etwa gemütlich dahin, begibt sich dennoch an dunkle Orte. „Healing“ zeigt sich dafür zerbrechlich, dennoch voller Mut.

Auf „In The Z Plane“ kehrt Winter zu sanftem LoFi zurück, klingt, als ob sie ganz weit weg wäre. Doch sie kommt näher, setzt sich neben dich. Alles wird gut, auch wenn vieles verwirrend ist.

Auf „Bem No Fundo“ bittet sie Landsmann Dinho Almeida (Boogarins), Winter stammt ursprünglich aus Brasilien, zu einem wundervollen Duett.

Sehr schön, wie auf „Memória Colorida“ Zartes in tausende Farben übergeht. Toll, wie sich „Wherever You Are“ anschmiegt.

Fazit: Sprüht über.

8.4

8.4/10
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