Review: Wine Lips – Stressor

Die Psych-Band aus Toronto spielt sich in Ekstase.

Mit Vypers und BBQ Pope gibt es aktuell zwei aufstrebende Garage Psych-Bands aus Toronto. Dazu gesellt sich Wine Lips, die nun ihr zweites Werk vorstellen. „Stressor“ beinhaltet zehn Songs, die eines gemeinsam haben: fette Riffs.

Die Band bietet mitreißenden, sehr fett produzierten Garage Psych. Das haut ordentlich rein, das ist für Konzerte gedacht. Die Refrains sind zum Mitsingen, zwischendurch gibt es Coolness und pure Wucht.

Stellenweise fühlt man sich an den Garage Rock von Anfang der 2000er erinnert. Jet etwa, aber gute Jet. Ein Schuss Räudigkeit, etwas Punk, aber doch mehr Classic Rock.

„Electric Lady“ ist hier das Paradebeispiel. Der Song ist sehr catchy und dick, bleibt direkt. Richtig gut ist der Anfang der Platte mit dem driftenden „Shark Eyes“ und dem Hit „Fly Swatter“. Mit „Expectations“ gibt es knackigen Punk, „Weak Kness“ ist dann sonnig verspielt.

Mit der Laufzeit nerven die dicken Riffs etwas. Aber ist ja eine Live-Band, im Club zündet das sicher.

Fazit: Dicke Hose-Psych.

7.4

7.4/10
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