Review: Windhand/Satan’s Satyrs – Split

Zwei Psych-Bands aus Virginia tun sich für eine Split-LP zusammen. Walzender Stoner trifft hierbei auf Fuzz-Punk-Metal.

Windhand und Satan’s Satyrs vereint, dass beide Bands aus Virginia stammen und dieselbe Vorliebe für verrauchte Gitarrenmusik haben. Grund genug, eine gemeinsame Platte zu veröffentlichen, die nun via Relapse Records erhältlich ist.

Windhand gehört die A-Seite. Sie zelebrieren auf zwei Tracks ihren opulenten, doomigen Stoner. „Old Evil“ ist ein tiefer gestimmtes, walzendes Groove-Monster, das sich im Fahrwassser von Black Sabbath sehr wohlfühlt. Der folgende Track beschreitet dann leicht andere Wege.

„Three Sisters“ verströmte eine Horroratmosphäre und gibt sich sehr wuchtig. Die ruhigen Momente überwiegen auf diesem beinahe 14 Minuten langen Track, der insgesamt sehr behäbig ist.

Satan’s Satyrs pusten die entstandene Eintönigkeit mit drei wilden Tracks hinweg. „Alucard AD 2018“ ist fuzziger Punk im Stile von Fu Manchu mit ein paar mehr Metal-Riffs. „Succubus“ fällt etwas mächtiger aus und tendiert stärker in Richtung Metal.

Zum Abschluss gibt es mit „Ain’t That Lovin‘ You, Baby“ ein Link Wray-Cover. Hier wird beschwingter Punk’n’Roll angeboten und damit fällt der Track etwas aus dem nebligen Rahmen.

Fazit: Alle Tracks sind gut bis sehr gut. Willkommene Kostproben, um sich eingehender mit den Bands zu beschäftigen.

8.1

Fazit

8.1/10