Review: WIBG – Winnie & The Nihilist

Wooden Indian Burial Ground war einmal. Die Psych-Rock-Band aus Portland verändert für ihre neue Platte aber lediglich den Namen.

Wooden Indian Burial Ground ist immer in Bewegung. Zunächst wurde für die neue Platte „Winnie & The Nihilist“ (EXAG‘ Records) der Bandnamen auf WIBG eingedampft. Dann haben sie mit Nathan Moore einen neuen Bassisten gewählt. Die Konstanten im WIBG-Universum sind aber Jam und Fun.

Wie auch schon auf dem Vorgänger „How’s Your Favorite Dreamer?“ hat man das Gefühl, mitten in eine Proberaumparty geraten zu sein. Je nach Laune wird gejammt oder einfach ein Punk-Song rausgehauen. Das sechsköpfige Ensemble erzeugt dabei eine sehr dichten Psych-Sound.

Der Titeltrack arbeitet sich wuchtig in die Platte hinein. Danach geht es acht Minuten lange durch diverse Stile. Verträumte Parts werden mit proggigen Nuancen in Gegensatz gebracht. Danach folgen mit „Sunshine“ und „Turned on & Terrified“ zwei straighte, fuzzige Punk-Nummern.

„Dead Moon Night“ gibt sich dann wieder episch. Es ist ein sehr treibendes Stück, das Punk-Shouts im Refrain und ausgiebige Jams anzubieten hat. Erneut folgt Punk, bevor dann auf „Sloth Moth“ ein King-Gizzard-Epos ausgepackt wird.

Fazit: Die eingestreuten Punk-Nummern werden freudig begrüßt, bevor es wieder spacig wird. Durchwachsen in gut.