Review: White Shape – Chromesthesia

Auf ihrer neuen Platte bieten White Shape Experimental Psych Drone und kommen irgendwie nicht zum Punkt.

Bis dann mal wirklich was geschieht, dauert es auf der neuen White Shape-Platte „Chromesthesia“ (dizzybird Records) knapp sechs Minuten. Davor werden auf dem Eröffnungstrack „The Struggle For Air“ Instrumente ausprobiert und die Stimme von Sängerin Kayla Hall geölt. Doch dann setzt treibender Psych an und man ist erfreut. Zu schnell ist dieses Fragment vorbei und es dominieren wieder die Geräusche.

Das ist leider das Problem des Nachfolgers zur letztjährigen „The White Shape EP“. Die Band aus Illinois beschreibt sich als Experimental Psych-Band und gestaltet die Songs eher sphärisch und zerfasert. Eh okay, doch immer wieder blitzt auf, wie toll sie auch konventionelle Tracks drauf hätten.

Wie etwa auf „Microagressions“, das eine klare Struktur hat und dennoch nicht ganz auf ausgefeilte Elemente verzichtet. In „We Are The Humans“ zerschneidet dafür eine schiefe Gitarre den Track. Dann wummst es und dann hört es wieder auf. Ratlosigkeit und vielleicht auch Frustration stellen sich ein.

Bei „Practoxe Copy“ ist zu viel Reverb auf der Stimme, bei „Red Giant“ taucht man vor lauter Spielereien unter.

Fazit: Die Band kann einen guten Track machen, scheitert aber am eigenen Ehrgeiz.

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