Review: White Manna – Bleeding Eyes

Die Space-Rock-Band aus Kalifornien macht auf der neuen Platte wieder das, was sie so gut kann: Sich entspannt durch Raum und Zeit jammen.

Beim Blick auf die Laufzeit der einzelnen Tracks des neuen Albums von White Manna hält man kurz inne. Moment, kein Track über sieben Minuten? Seltsam, wo doch da die Qualitäten der Kalifornier liegen, also einen Song endlos lange auszudehnen ohne das es langweilig wird.

Also stellt man sich für „Bleeding Eyes“ (Cardinal Fuzz/Agitated Records) auf ein knackigeres Album ein. Mit dem Titeltrack zum Einstieg wird genau diese Vermutung bestätigt. Fast schon Classic Rock geht der Song sehr straight dahin und bietet dichte Gitarrenwände.

„Vimanas“ führt dann einen entspannteren Sound mit viel Reverb und Western-Elementen ein. Und dann kommt „Trampoline“ und man fühlt sich wieder zu Hause. Der klassische White-Manna-Sound, den wir vom ersten Album kennen und seitdem so lieb gewonnen haben.

Die mystische, arty und sehr versponnene Jam-Session „Invisible Kings“ bildet die Brücke zu den restlichen Tracks, die allesamt deutlich an den frühen Sound anknüpfen. Während „Speed Dagger“ und „English Breakfast“ abgefahrenen Space Rock servieren, gibt sich „You Are The Movie“ flächiger. „Freak“ bildet den temporeichen Abschluss einer tollen Platte.

Fazit: Zunächst führt „Bleeding Eyes“ auf die falsche Fährte, doch dann gibt es den abgefahrenen Drift-Space-Psych, der so großartig ist.

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