Review: White Manna – Arc

Die Transformation der Psych-Rocker zur Experimental-Band geht weiter.

White Manna sind im Wandel. Das letztjährige „Ape On Sunday“ rückte den früher treibenden Psych Rock in den Hintergrund. Es regierte das Chaos aus Synthie-Sounds und verzerrten Gitarren. Die Transformation geht mit „Arc“ (Cardinal Fuzz / Centripetal Force) weiter.

Die Rock-Musik taucht ab. Sie wird lediglich auf „Zosser“ hervorgeholt, dann ist sie wütend und ungestüm. War ja auch lange genug versteckt.

Die neue Platte der Kalifornier setzt sehr stark auf spaceige Synthie-Sounds. Wir sind aber eher in den ungemütlichen Teilen der Galaxie unterwegs. Das Songwriting wurde für das Album umgestellt und setzt mehr auf Improvisationen.

Sehr deutlich wird das auf dem eröffnendem Titeltrack. Über acht Minuten lang, deckt er sehr viele Karten auf, bevor es in ein langes Drone-Outro geht. Am klarsten entfernt sich das stoische „Mythic Salon“ vom Psych Rock. Außer Synthies und Alptraum-Sounds ist da nichts mehr.

Nervenaufreibend wird es dann mit „Pilgrim’s Progress“. Die Gitarren sind dazu da, um uns zu ärgern. In der zweiten Hälfte begegnen uns viele Versatzstücke, die sich um das zehn Minuten lange „Surfer Moron“ schmiegen. Hier treten jazzige Parts auf.

Fazit: Man muss etwas warm werden damit.

7

7.0/10
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