Review: White Manna – Ape On Sunday

Die neue Platte der Psych-Rocker ist aus einem Schicksalsschlag heraus entstanden und klingt entsprechend verstörend.

Ein nicht näher beschriebenes traumatisches Event verscheuchte White Manna-Frontman David Johnson aus Kalifornien. Er kehrte zu seiner Familie in Massachusetts zurück, dachte nach, kam wieder zu Kräften.

Zurück in Kalifornien vervollständigte er mit seinen Bandkollegen das sechste Album. „Ape On Sunday“ (Cardinal Fuzz) ist dabei düsterer, vernichtender und schwerer ausgefallen, als alles zuvor.

Der Nachfolger zum 2017er „Bleeding Eyes“ rückt den treibenden Psych Rock in den Hintergrund. Es regiert das Chaos aus Synthie-Sounds und verzerrten Gitarren. Ein straighter Rock-Song fehlt, vieles ist Stückwerk.

Wie etwa der Titeltrack, der ein ziemliches Durcheinander aus Space Rock und düsteren Flächen ist. „Spirit Of St. Louis“ ist ebenfalls sehr jammig, klingt stellenweise etwas blechern.

Kompakter wird es mit „Night In Lisbon“. Die eh schon hoffnungslose Stimmung wird mit „Eye In The Cloud That Serves As Thunder“ ins Bedrohliche verstärkt. Mit Ambient-Blubbern und Noise geht das Album zu Ende.

Fazit: Da liegen sehr viele Schatten auf dem White Manna-Universum.

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