Review: White Denim – Performance

Auf ihrem achten Album wird es bei der Psych-Band aus Austin noch komplexer. Wunderschöne Melodien gibt es aber weiterhin.

Mit „Performance“ feiern White Denim ihr Debüt für City Slang. Ihr insgesamt achtes Album wurde über einen Zeitraum von acht Wochen in ihrem Studio in Austin aufgenommen. Neu dabei sind Michael Hunter am Keyboard und Conrad Choucroun (u.a. NRBQ) am Schlagzeug.

Bandleader James Petralli wies den beiden gleich eine signifikante Rolle bei den Aufnahmen der Platte zu. Vermutlich war es ihr Einfluss, der die Platte noch verstolpter und vertrackter werden ließ.

Überall Verfremdungen, Gitarren werden zerhäckselt, das Keyboard klingt oft schräg. Dazu führen die Drums Wahnsinniges auf. Dennoch behalten White Denim ihr Händchen für große Melodien.

Wie etwa auf der Eröffnungsnummer „Magazin“, einem psychedelischen Feel-Good-Hit. Auf „Fine Slime“ erhalten wir nach schnellem Rock einen sehr experimentellen Ausflug. „Double Death“ ist funky, teils cheesy, aber immer wendig.

„Moves On“ klingt fett und ufert aus. Auf „It Might Get Dark“ erhalten wir relativ straighten und unpeinlichen Country Rock. Auch „Good News“ kommt beinahe ohne Schnörkel aus, dafür ist „Backseat Driver“ sehr wild geraten.

Fazit: Sehr viel versucht, das meiste gelingt.

7.7

Fazit

7.7/10