Review: White Canyon & The 5th dimension – Spectral Illusion

Das zweite Album des Psych Rock-Duos aus Brasilien fällt düsterer, aber auch homogener aus.

Auf ihrem 2019er Debüt boten White Canyon & The 5th dimension viele Psych Rock-Ansätze. So richtig konnte man sich offenbar nicht entscheiden, wohin es gehen sollte. Aber es war gut, was wir da zu hören bekamen.

Auf der neuen Platte „Spectral Illusion“ offenbart das Duo aus Brasilien nun einen Plan. Es ist eine weitaus homogeneres Werk geworden. Die Klangfarbe aller Songs ist dieselbe. Der Psych Rock fällt dieses Mal eher düster aus, erhält Shoegaze als Begleiter.

Gerne startet die Band mystisch und langsam in einen Song, wird dann mit der Zeit wuchtiger. So auf dem Titeltrack und „Seven Kingdoms“ dargeboten. „Electric Ghost“ variiert dann etwas, stellt einen flotten Post Punk-Beat voran, der dann zu dunklem Flirren wird.

Mit „Sensitive Fate“ folgt eine verträumtere Phase, die dann auf „Endless Sea“ zu Drone wird. Hier ist der Shoegaze in weiterer Folge dominanter. Nach dem psychedelischem „Look up the Sky (Nico’s Dream)“ folgt auf „Oroboros“ noch einmal satter Psych Rock mit etwas Sixties-Einschlag. Der rote Faden tut dem Album definitiv gut.

Fazit: Sie haben sich offenbar gefunden.

White Canyon & The 5th dimension - Spectral Illusion

8.5

8.5/10
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