Review: Whistling Arrow – dto.

Experimentelle Folklore, produziert von Ex-Easter Island Head-Mitgliedern und Gästen.

Ex-Easter Island Head versuchen, alles aus der Gitarre herauszuholen. Für ein Nebenprojekt sind es eher die sanften Töne, die die Briten angeschlagen. Zusammen mit André Bosman und Laura Cannell (Horses Brawl) an den Violinen sowie Charles Hayward (This Heat) am Schlagzeug formiert man sich zu Whistling Arrow.

Das Debütalbum erscheint via God Unknown Records. Es ist ein sehr zurückhaltendes und freies Werk geworden, das sich mit Themen der Folklore auseinandersetzt.

Da gibt es geschwungene Pfade, das Land in unterschiedlichen Zuständen und etwas Zauber. Musikalisch bewegt man sich in der Nähe von experimentellem Folk Rock mit Hang zum Free Jazz.

Komplexe Songs treffen auf stimmungsvolle und recht nahe liegende Kompositionen. Das Doppel „In Wooded Country“ / „In Flooded Country“ arbeitet etwa klassisch mit unterschiedlichen Motiven zwischen Beständigkeit und Apokalypse.

„Cuckoo“ gelingt ein stimmungsvoller Einstieg. Schräg, nicht aber hektisch, die Drums bestimmend, aber nicht aufdringlich. Violinen übernehmen auf dem Titeltrack, das Getrommel bleibt verhalten. Sehr schön ist „Forking Paths“, angenehmen Kammer-Pop bietet „Chamber Ascent“.

Das 17 Minuten lange „Magician“ gestaltet sich endlos, die Phasen sind forsch rockend, dann arty und verspielt.

Fazit: Insgesamt bewundernswert.

7.6

7.6/10
It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr