Review: Wheel In The Sky – Beyond The Pale

Die Band, die so heißt wie der Journey-Song meldet sich mit einem klassischen Hard Rock-Album zurück.

Schon auf dem 2015er Debüt wagten Wheel In The Sky was Sonderbares. Auf „Heading For The Night“ mischten sie klassischen Hard Rock mit Gothic-Themen. Diesen Ansatz wählen sie auch für die neue Platte, die „Beyond The Pale“ (The Sign Records) betitelt ist.

Wheel In The Sky stammen aus Schweden und haben in David Berlin (Mother Superior) ein prominentes Mitglied. Es gibt einen Journey-Song, der genauso wie die Band heißt und der als Vorlage für die Soundbeschreibung dienen kann. Bedeutet: Melodischer Hard Rock, manchmal etwas proggig, dann wieder cheesy, aber immer um das Melodische bemüht.

Der Rock ist breit angelegt, für ein Stadionpublikum etwa. Mitsingen kann man, die Matte zu den immer wieder auftauchenden, sehr dicken Riffs schütteln.

Der Einstieg „Rivers Of Dust“ gerät mit seinen Handclaps beinahe etwas kitschig. Der Titeltrack geht gut nach vorne, dafür ist „Far Side Of Your Mind“ zurückhaltend. Mit „Undead Love“ und „The Only Dead Girl In The City“ wird es thematisch düster, der Sound bleibt aber eingängiger Rock.

Sehr atmosphärisch ist „Invisible Eye“. „Burn Babylon, Burn!“ ist sehr wuchtig und eindringlich. Ein Hit, in der Tat. Auch sehr gut: Der Horror-Soundtrack-Versuch auf „Afterglow“. Die Abschlussnummer „The Weight Of The Night“ gerät episch und bietet verschiedenste Stimmungen.

Fazit: Sehr altmodisch.

7.5

Fazit

7.5/10