Review: Weird Owl – Wet Telepathy

Das knappe neue Album der New Yorker ist dann richtig gut, wenn es bodenständigen Psych Rock bietet.

Gerade einmal rund 25 Minuten Laufzeit bietet das neue Album von Weird Owl. Dennoch lautet die Bezeichnung von „Wet Telepathy“ (Little Cloud) LP.

Wie dem auch sei, das kurze Werk der New Yorker ist der Nachfolger zum merkwürdigen, aber schon sehr guten „Bubblegum Brainwaves“ aus dem Jahre 2017. Nach Jahren der Verwirrungen kamen Weird Owl mit der Platte wieder zur Besinnung.

Vor 15 Jahren gegründet, spielten sie früh ihr Meisterwerk „Ever The Silver Cord Be Loosed“ ein, das auch von „Wet Telepathy“ nicht erreicht wird. Ein Song kommt nahe, das solide rockende „Diamond Mist“, das Country-Elemente einwebt.

Ansonsten werden die Songs ins Spaceige gezogen. Auf „Phantom Physician“ bleibt vor lauter Verfremdungen nicht mehr viel übrig. Besser, wenn die Synthies eine Komponente sind und nicht Hauptakteur.

„P.U.M.P.“ ist luftig, abgefahren, im Kern aber melodischer Sixties Psych. Heavy groovet „Nailed To The Ceiling“ heran, verliert sich aber dann.

Fazit: Drei, vielleicht sogar vier gute Songs, mehr, als andere Platten zu bieten haben.

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