Review: Weird Owl – Bubblegum Brainwaves

Die Psych-Rock-Band aus New York legt ein starkes fünftes Album vor.

Weird Owl drifteten nach ihren Jahren bei Tee Pee Records und dem starken Debüt „Ever the Silver Cord Be Loosed“ immer mehr ab. Das zuletzt veröffentlichte „Interstellar Skeletal“ (A Recordings) war dann schon sehr versponnen. Dankenswerterweise ist das neue, insgesamt fünte, Album der Psych-Rock-Band wieder etwas zugänglicher.

Bubblegum Brainwaves“ heißt es und erscheint in Eigenregie. Aufgenommen hat das Album erneut
Jeff Berner, Gitarrist von Psychic TV. Er hat es näher an die Anfänge der Band gerückt. Passend dazu wurde als Gast Genesis Breyer P’Orridge mit einer Spoken-Word-Performance zu der Space-Rock-Oper „Bartholomew Iris“ gewonnen.

Die Platte startet mit „Invisibility Cloak“. Zunächst setzen Synthies ein, dann wird es psychig. Etwas Moon Duo mag man herausschmecken. „You (Sometimes Not You)“ gehört sicherlich zu den ungewöhnlichsten Stücken des Albums. Es ist vom Synthie getrieben und sehr Eighties. Es dominiert abgefahrener Psych, der meist sehr ruhig, beinahe folkig, eingesetzt wird.

Wie etwa auf „Such A Myth“, das vollständig akustisch ist. Oder das verspulte „Tired Old Sun“, das den Abschluss der Platte bildet. Herauszuheben ist noch „War“, ein wirklich toller Psych-Rock-Track.

 

Fazit: Weird Owl haben wieder zur alten Stärke gefunden und ein seltsames, aber großartiges Album aufgenommen.

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