Review: Wax Machine – Earthsong of Silence

Die Psych-Band aus Brighton verströmt auf ihrer Debüt-LP Ruhe und Gelassenheit.

Man hatte offensichtlich viel Spaß beim Aufnehmen, denn auf „Earthsong of Silence“ (Beyond Beyond Is Beyond) wird viel gelacht, mit verstellter Stimme gesprochen und vergnügt improvisiert.

Mit dieser Platte stellen Wax Machine ihre Debüt-LP vor. Es gab schon einige EPs und Singles, die alle recht schön waren. Aber irgendwie merkte man, dass die Band aus Brighton sich nach einem längeren Format sehnt.

Den Raum nutzen sie in der zweiten Hälfte der Platte gut aus. Dann verabschieden sie sich endgültig in einen psychedelischen Strudel. Davor bleiben sie am Punkt.

Ihr Psych Rock ist sehr entspannt und lässig, atmet Lounge und 70s Folk ein, pustet Tropical und Orientalisches wieder aus. Dann kickt es und die Farben werden bunter.

„Shade“ und „Truth“ sind federleicht, dabei versponnen, aber immer noch direkt. „Sun Dance“ macht sich dann zu einem ersten Jam auf. Nach dem sehr lysergischen „Time Machine“ beginnt der Trip einzufahren.

In der Folge fließt es gar wunderlich, bleibt aber harmlos. Zwischendurch ruckelt es etwas, das ist aber nur von kurzer Dauer.

Auf „Turiva“ wird dann alles anders. Die Szenerie schaltet von Yellow Submarine auf Naked Lunch. Alles ist schräg, beinahe alptraumhaft. Die Klänge werden eindringlicher, dann aber durch das wundervolle „Mysty Mountain“ abgefedert. Noch einmal gut gegangen.

Fazit: Traumhafte Platte, die sofort abhebt.

8.1

8.1/10
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